Gefälschter Ausweis an deutscher Grenze: Mann mit Einreiseverbot bestraft
H.-Dieter ReuterGefälschter Ausweis an deutscher Grenze: Mann mit Einreiseverbot bestraft
Ein Mann wurde an der deutschen Grenze gestoppt, nachdem er versucht hatte, mit einem gefälschten rumänischen Ausweisdokument ins Land einzureisen. Die Bundespolizei in Weil am Rhein entdeckte, dass das Dokument eine Fälschung war und in ihrem Fahndungssystem erfasst wurde.
Der Vorfall ereignete sich, als der Mann von der Schweiz aus nach Deutschland einreisen wollte. Beamte am Grenzübergang Weil am Rhein wurden bei der Kontrolle des Personalausweises stutzig. Eine Überprüfung bestätigte, dass es sich um eine bereits in den Polizeidatenbanken registrierte Fälschung handelte.
Die Behörden leiteten Ermittlungen wegen Urkundenfälschung und möglicher Verstöße gegen das deutsche Aufenthaltsgesetz ein. In der Folge erhielt der Mann ein langfristiges Einreiseverbot, das sowohl die Einreise als auch den Aufenthalt in Deutschland umfasst. Anschließend wurde er in die Schweiz zurückgewiesen.
Der Fall unterstreicht die fortlaufenden Maßnahmen zur Grenzsicherung gegen gefälschte Identitätsdokumente. Dem Mann droht nun ein mehrjähriges Wiedereinreiseverbot für Deutschland. Die Polizei beobachtet weiterhin ähnliche Versuche an den Grenzübergängen.