Gebrauchtwagen bleibt nach Crash unter Emmendinger Eisenbahnbrücke stecken
Harry GirschnerGebrauchtwagen bleibt nach Crash unter Emmendinger Eisenbahnbrücke stecken
Gebrauchtwagen kracht in Eisenbahnbrücke in Emmendingen – Fahrer ignoriert Höhenbegrenzung
Am Freitagnachmittag ist ein Gebrauchtwagen in Emmendingen gegen eine Eisenbahnbrücke geprellt. Der Unfall ereignete sich um 13.05 Uhr auf dem Elzweg, nachdem der Fahrer eine Höhenbeschränkung missachtet hatte. Verletzt wurde niemand, doch sowohl die Unterführung als auch das Fahrzeug erlitten erhebliche Schäden.
Der 69-jährige Fahrer versuchte, mit seinem Gebrauchtwagen die Unterführung zwischen der Bundesstraße B3 und der Straße Am Elzdamm zu passieren. Die Brücke weist eine Durchfahrtshöhe von 2,30 Metern auf – eine Grenze, die der Gebrauchtwagen überschritt. In der Folge prallte das Fahrzeug gegen das Bauwerk und blieb unter der Brücke eingeklemmt.
Rettungskräfte rückten an, um den Gebrauchtwagen zu bergen und das Ausmaß der Schäden zu begutachten. Der Vorfall verursachte Reparaturkosten in Höhe mehrerer zehntausend Euro, sowohl an der Brücke als auch am Gebrauchtwagen. Die Behörden wiesen darauf hin, dass solche Unfälle in Deutschland ein wiederkehrendes Problem darstellen.
Zwischen 2021 und 2025 wurden bundesweit jährlich etwa 150 bis 200 Kollisionen registriert, bei denen Lkw oder Gebrauchtwagen mit zu niedrigen Eisenbahnbrücken zusammenstießen. Allein die Deutsche Bahn verzeichnete im Jahr 2023 insgesamt 38 solche Vorfälle – ein Beleg dafür, dass Fahrer die Durchfahrtshöhen immer wieder falsch einschätzen.
Durch den Unfall kam es zu Verkehrsbehinderungen in der Umgebung, bis der Gebrauchtwagen geborgen war. Die Polizei prüft nun, ob Anklage gegen den Fahrer erhoben wird. Bevor der Verkehr wieder normal fließen kann, müssen zunächst Reparaturen an der Unterführung vorgenommen werden.






