04 January 2026, 02:27

Gasexplosion in Friedrichshafen: Restaurantküche nach Lichtschalter-Knall beschädigt

Ein Gebäude mit Text und einem Gemälde an der Wand, das Treppen, Geländer und Klimaanlagen an den Fenstern zeigt, unter einem Himmel mit sichtbarem Rohr.

Gasexplosion in Friedrichshafen: Restaurantküche nach Lichtschalter-Knall beschädigt

Gasexplosion beschädigt Gebäude nahe der Bahnstrecke Ulm–Friedrichshafen nach Betätigen eines Lichtschalters

Bei einer Gasexplosion in der Nähe der Bahnstrecke Ulm–Friedrichshafen wurde ein Gebäude beschädigt, nachdem ein Lichtschalter betätigt worden war. Die Detonation ereignete sich in einer Restaurantküche, Verletzte gab es jedoch nicht. Rettungskräfte trafen schnell am Einsatzort ein, um das Gelände abzusichern.

Der Vorfall begann mit einem lauten Knall, der kurz nach dem Einschalten des Lichts durch das Gebäude hallte. Ermittler gehen davon aus, dass sich durch ein Gasleck Gas in einem Versorgungsschacht angesammelt hatte. Als Strom durch die Leitung floss, entzündete sich das Gas-Luft-Gemisch und beschädigte den Installationsschacht sowie die Decke des Restaurants.

Rund 100 Feuerwehrleute, Polizisten und Rettungskräfte eilten zum Ort des Geschehens. Drei Streifenwagen, Bundesbeamte, ein Notfallmanager der Deutschen Bahn und Fachleute der Versorgungsbetriebe unterstützten die Einsatzkräfte. Die nahegelegene Bahnstrecke wurde vorübergehend gesperrt, konnte aber noch am selben Abend wieder freigegeben werden. Die Behörden unterbrachen die Gasversorgung, um weitere Gefahren zu verhindern, während die Stromversorgung des Gebäudes wiederhergestellt wurde. Ein Heizungsexperte untersucht nun den Keller, um die genaue Ursache des Gaslecks zu ermitteln. Erste Schätzungen beziffern den Schaden auf etwa 40.000 Euro.

Die Explosion verursachte strukturelle Schäden, ließ jedoch Büros und Wohnungen im Gebäude unversehrt. Da keine Verletzungen gemeldet wurden, liegt der Fokus nun auf den Reparaturarbeiten und der Klärung der genauen Leckstelle. Die Ermittlungen dauern an, um die Sicherheit zu gewährleisten, bevor die Gasversorgung wieder aufgenommen wird.