Freiburgs "Zwillinge" der Nationalmannschaft setzen auf mehr Tore und Erfolg
Paula GumprichFreiburgs "Zwillinge" der Nationalmannschaft setzen auf mehr Tore und Erfolg
Beim SC Freiburg hat sich das Mittelfeldduo Maximilian Eggestein und Patrick Osterhage in dieser Saison besonders hervorgetan. Von ihren Teamkollegen scherzhaft als 'die Zwillinge' der deutschen Nationalmannschaft bezeichnet, ist ihre Partnerschaft längst Gesprächsthema in der Mannschaft. Beide haben sich vorgenommen, vor dem Tor noch mehr Akzente zu setzen – und die ersten Ergebnisse zeigen: Sie meinen es ernst.
Eggestein und Osterhage bringen unterschiedliche Stärken auf den Platz. Während der eine als defensiver Rückhalt agiert, drängt der andere nach vorne, um Tiefe ins Spiel zu bringen. Ihre gegensätzlichen Spielweisen sind auch Trainer Julian Schuster nicht entgangen, der lobt, wie gut sich ihre Fähigkeiten – und auch ihre Persönlichkeiten – ergänzen.
Ihr wachsender Einfluss hat sogar für Humor im Kabinenteam gesorgt: Aus ihrer Verbindung ist längst ein Running Gag geworden. Mannschaftskapitän Christian Günter hat ihnen den Spitznamen 'die Zwillinge' der deutschen Nationalmannschaft verpasst – ein Label, das ihre enge Abstimmung auf und neben dem Platz widerspiegelt.
In dieser Saison setzen beide bewusst auf mehr Offensiveinbringung – und der Einsatz trägt bereits Früchte. Mit Unterstützung von Vincenzo Grifo, der sie als talentiert, erfahren und vor dem Tor zunehmend gefährlich beschreibt, haben beide bereits selbst getroffen.
Die sich entwickelnde Partnerschaft von Eggestein und Osterhage prägt in dieser Spielzeit das Freiburger Mittelfeld. Ihr Fokus auf Tore verleiht dem Spiel der Mannschaft eine neue Dimension. Mit Grifos Rückendeckung und Schusters Zustimmung dürfte das Duo auch künftig eine zentrale Rolle im Teamgefüge der deutschen Nationalmannschaft spielen.






