Freiburgs Verpackungssteuer treibt Gastronomen und Eventbranche in die Krise
Paula GumprichFreiburgs Verpackungssteuer treibt Gastronomen und Eventbranche in die Krise
Freiburgs Verpackungssteuer setzt lokale Unternehmen unter Druck – besonders Gastronomie und Veranstaltungsbranche
Die Verpackungsabgabe in Freiburg belastet vor allem Betriebe aus der Gastronomie und dem Eventbereich. Restaurants, Caterer und Lieferdienste melden steigende Kosten und verlorene Aufträge, einige haben bereits Stellen abgebaut. Kritiker fordern nun dringend Nachbesserungen an der Regelung.
Seit ihrer Einführung schlägt die Steuer hart zu: Für Caterer und Veranstaltungsplaner können die Zusatzkosten pro Buchung schnell mehrere hundert Euro erreichen. Manche Unternehmen verlieren bereits Kunden an benachbarte Regionen, in denen es eine solche Abgabe nicht gibt.
Auch Restaurants und Lieferdienste kämpfen mit ähnlichen Problemen. Der Verband Badischer Unternehmen und Verbände (VBU) verlangt die sofortige Abschaffung der Steuer, da sie die Wettbewerbsfähigkeit schwäche. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) unterstützt diese Position und verweist auf die weitverbreitete Verärgerung unter den Betrieben.
Obwohl die Stadtverwaltung eine Überprüfung der Steuer für den Herbst plant, halten viele dies für zu spät. Unternehmen weisen zudem darauf hin, dass oft als Alternative vorgeschlagene Mehrwegsysteme im täglichen Betrieb kaum praktikabel seien. Ohne schnellere politische Lösungen drohen weitere Entlassungen.
Die Verpackungsabgabe bleibt eine Belastung für Freiburgs Gastronomie- und Veranstaltungsbranche. Die Betriebe warnen vor weiteren Stellenstreichungen und Umsatzeinbußen, sollte die Regelung nicht überarbeitet oder abgeschafft werden. Die verzögerte Prüfung durch die Stadt verstärkt die Forderungen nach raschen Lösungen.






