Freiburgs neues Projekt WOMI hilft Migranten vor Obdachlosigkeit und unterstützt bei Integration
Harry GirschnerFreiburgs neues Projekt WOMI hilft Migranten vor Obdachlosigkeit und unterstützt bei Integration
Neues Unterstützungsprojekt für Migranten und Migrantinnen sowie von Obdachlosigkeit Bedrohte in Freiburg gestartet
In Freiburg hat ein neues Hilfsangebot für Zuwandernde und Menschen, die von Obdachlosigkeit bedroht sind, seine Arbeit aufgenommen. Das Projekt WOMI (Wohnen – Unterkunft – Migration – Integration) startete im Juli 2025, um Lücken in der städtischen Sozialarbeit zu schließen. Verantwortet wird es gemeinsam vom Auswärtiges Amt und dem Sozial- und Jugendamt.
Im Fokus stehen vor allem neu zugewanderte EU-Bürgerinnen und -Bürger in Notlagen. Beraterinnen und Berater treffen die Ratsuchenden direkt in Notunterkünften, Übernachtungseinrichtungen und Beratungsstellen. Das Projekt bietet zudem Hilfe bei Mietschulden, Wohnberechtigungsscheinen, Arbeitskonflikten und Fragen zur Krankenversicherung.
Um den Zugang zu erleichtern, wurden die Sprechzeiten für persönliche und telefonische Beratungen angepasst. Sowohl das Auswärtiges Amt als auch das KontaktNetz haben ihre Öffnungszeiten entsprechend erweitert. Wie viele Menschen seit dem Start bereits unterstützt wurden, ist jedoch noch unklar.
Ziel von WOMI ist es, gefährdeten Migranten und Migrantinnen in Freiburg gezieltere Hilfe zu bieten. Durch direkte Unterstützung in zentralen Lebensbereichen soll Obdachlosigkeit vorgebeugt und die Integration verbessert werden. Das Projekt entwickelt sich weiter – je nach Bedarf.






