29 December 2025, 17:55

Freiburgs Nahverkehr im Umbruch: Neue Fahrradstationen, geänderte Zugtakte und Buslinien

Ein Bahnsteig mit einer Plattform auf der linken Seite, einem Zug auf der rechten Seite und einem Dach mit Lampen, einer Kamera und anderen Gegenständen oben, mit Zahlen am Zug sichtbar

Freiburgs Nahverkehr im Umbruch: Neue Fahrradstationen, geänderte Zugtakte und Buslinien

Veränderungen im Nahverkehr Freiburg: Mehr Fahrradstationen, neue Buslinien und Anpassungen bei Zügen

In den nächsten Monaten wird der öffentliche Verkehr in der Region Freiburg einige Veränderungen durchlaufen. Betroffen sind Fahrpläne von Zügen, Buslinien und das Fahrradverleihsystem. Die Änderungen sollen zwar die Verbindungen verbessern, bringen aber auch einige Einschränkungen mit sich.

Ab März 2026 wird das Freló-Fahrradverleihsystem deutlich erweitert. Das Netz wächst auf 162 Stationen in 19 Gemeinden, darunter 100 in Freiburg, 40 im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und 22 im Landkreis Emmendingen. Neu hinzukommen E-Bikes, Lastenräder und klassische Fahrräder. Einige bestehende Stationen, wie etwa die an der Lörracher Straße, werden verlegt – unter anderem an die Kirner-Straße in Waldsee.

Auf der S2-Linie (Elztalbahn) fahren die Züge künftig im regelmäßigen Takt über den gesamten Tag. Damit entfallen die bisherigen Wartezeiten in Waldkirch, was die Fahrten planbarer macht. Die 16:05-Uhr- und 18:05-Uhr-Verbindungen von Freiburg nach Elzach enden jedoch bereits in Bleibach, wo Fahrgäste in die Buslinie 200 umsteigen können. Die 13:05-Uhr- und 15:05-Uhr-Züge fahren dagegen weiterhin bis Elzach durch.

Auch bei den Bussen gibt es Anpassungen: Die Expresslinie 37 in Freiburg erhält morgens eine zusätzliche Fahrt, um die Stadtteile Munzingen und Tiengen besser zu bedienen. Abends werden dagegen die Linien 202 und 204 ausgedünnt, einige Fahrten fallen ganz weg. Beim RE7 zwischen Offenburg und Basel verschieben sich die Abfahrtszeiten auf einzelnen Strecken um bis zu 20 Minuten. Zudem bleibt der Bahnhof Offenburg über Ostern geschlossen, was den Regionalverkehr beeinträchtigt.

Für 2026 sind weitere Verbesserungen in den Bereichen March, Hochschwarzwald und Schönberg geplant. Bereits seit September wurden die Busverbindungen im Dreisamtal, im Markgräflerland und im Münstertal ausgebaut.

Die Änderungen bringen für Fahrgäste sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich: Während das Leihradangebot flächendeckender wird, passen sich Zug- und Busfahrpläne an die Nachfrage an. Reisende sollten vor Fahrtantritt die aktualisierten Fahrpläne prüfen – besonders rund um die Osterfeiertage und auf den betroffenen Strecken.