12 December 2025, 04:40

Freiburger Uni-Klinikum droht Stellenabbau durch Millionen-Defizit und ver.di schlägt Alarm

Eine Collage aus vier Bildern: Brille auf gebrochenen Glasscherben, eine Seitansicht eines Autos, ein gebrochenes Autofenster und ein Autositz voller Glasscherben mit verstreuten Papieren.

Freiburger Uni-Klinikum droht Stellenabbau durch Millionen-Defizit und ver.di schlägt Alarm

Universitätsklinikum Freiburg: ver.di warnt vor Folgen des Investitionsstaus

Die finanzielle Lage des Universitätsklinikums Freiburg bleibt angespannt, so der ver.di-Bezirk Südbaden-Schwarzwald. Das Defizit liegt derzeit bei rund 56 Millionen Euro und wächst weiter; bis zu 350 Stellen könnten in den nächsten drei Jahren gestrichen werden. Die Gewerkschaft spricht von einer politisch verursachten Krise, die nicht angegangen werde.

Freiburger Universitätsklinikum steckt in tiefer Finanzkrise – bis zu 350 Jobs bedroht

Das Universitätsklinikum Freiburg kämpft mit einer sich verschärfenden finanziellen Schieflage: Das Defizit beträgt aktuell etwa 56 Millionen Euro – und steigt weiter. Die Gewerkschaft ver.di schlägt Alarm und macht jahrelange Unterfinanzierung durch das Land Baden-Württemberg für die Misere verantwortlich. Um die Haushaltslücke zu schließen, könnten in den kommenden drei Jahren bis zu 350 Stellen abgebaut werden.

Die finanziellen Probleme des Klinikums haben sich über Jahre zugespitzt. Wie ver.di betont, habe das Land es versäumt, die Einrichtung ausreichend zu fördern – mit der Folge, dass die Institution nun in einer prekären Lage steckt. Allein für dringende Infrastrukturmaßnahmen hat das Klinikum bereits 300 Millionen Euro aus eigenen Rücklagen aufgebraucht und Kredite aufgenommen.

Angesichts drohender Stellenstreichungen und wachsendem Kostendruck stehen die nächsten Schritte des Klinikums unter besonderer Beobachtung. ver.di warnt: Ohne nachhaltige Unterstützung des Landes könnten sowohl die Personalausstattung als auch die Versorgungsqualität leiden. Die Gewerkschaft fordert nun langfristige Finanzierungskonzepte statt kurzfristiger Sparmaßnahmen.