Freiburger Uni erlässt iranischen Studierenden die Studiengebühren für 2026
Paula GumprichFreiburger Uni erlässt iranischen Studierenden die Studiengebühren für 2026
Iranische Studierende in Baden-Württemberg erhalten nach jüngsten wirtschaftlichen Härten finanzielle Unterstützung. Die Universität Freiburg hat bekannt gegeben, dass sie im Sommersemester 2026 für etwa 50 betroffene Studierende die Studiengebühren erlassen wird. Studierendenwerke in der gesamten Region springen zudem mit Notfallfonds und Hilfsprogrammen ein.
Die Universität Freiburg hat Maßnahmen ergriffen, um die Belastung für iranische Studierende in akuten finanziellen Notlagen zu verringern. Sämtliche Anträge auf Gebührenbefreiung, die von betroffenen Studierenden eingereicht wurden, wurden genehmigt – damit können sie ihr Studium ohne die üblichen 1.500 Euro pro Semester fortsetzen. Dieser Schritt folgt breiteren Forderungen an Hochschulen, schneller und flexibler Lösungen für Studierende in Krisensituationen anzubieten.
Baden-Württembergs Wissenschaftsministerin Petra Olschowski hat die Hochschulen aufgefordert, die Unterstützungsverfahren zu vereinfachen. Gleichzeitig bieten Studierendenwerke im ganzen Land Härtefallfonds und Soforthilfen für Betroffene an. Die Situation hat zudem unter Politiker:innen eine erneute Debatte darüber ausgelöst, ob Studiengebühren für internationale Studierende generell abgeschafft werden sollten, um ähnliche Probleme künftig zu vermeiden.
Der Gebührenerlass kommt direkt etwa 50 iranischen Studierenden der Universität Freiburg zugute. Mit dem Wegfall der Studiengebühren für das Sommersemester können sie sich ohne finanzielle Sorgen auf ihr Studium konzentrieren. Die Entscheidung könnte einen Präzedenzfall dafür schaffen, wie Hochschulen in der Region künftig mit Krisen internationaler Studierender umgehen.






