07 May 2026, 22:16

Freiburger Stiftung vereinheitlicht Löhne nach TVöD-Tarifvertrag für 600 Mitarbeiter:innen

Logo der Partnerschaft für öffentliche Dienstleistungen mit einem blauen Kreis mit einem weißen Stern, umgeben von einem weißen Rand, und fettem schwarzem Text auf einem weißen Hintergrund.

Freiburger Stiftung vereinheitlicht Löhne nach TVöD-Tarifvertrag für 600 Mitarbeiter:innen

Die Stiftung Städtische Werke Freiburg hat mit der Gewerkschaft ver.di eine neue Tarifvereinbarung ausgehandelt. Das am 7. Mai 2026 unterzeichnete Abkommen führt alle 600 Beschäftigten unter den einheitlichen TVöD-Tarifvertrag zusammen. Ziel der Maßnahme ist es, fairere und transparenterere Arbeitsbedingungen in der gesamten Organisation zu schaffen.

Bisher galten in der Einrichtung zwei separate Entgeltsysteme: Rund 500 Mitarbeiter:innen waren über hausinterne Regelungen abgedeckt, während 100 bereits nach den TVöD-Bedingungen bezahlt wurden. Mit der neuen Vereinbarung erhalten nun alle Beschäftigten die gleichen branchenweiten Standards.

Der Übergang stellt sicher, dass keine:r der Mitarbeiter:innen finanzielle Nachteile hat. Gleichzeitig bedeutet er die Rückkehr der Stiftung als vollwertiges Mitglied in den Kommunalen Arbeitgeberverband Baden-Württemberg. Die Änderungen treten zum 1. April 2027 in Kraft.

Als einer der größten sozialen Dienstleister Freiburgs erhofft sich die Stiftung durch die Angleichung eine höhere Attraktivität ihrer Arbeitsplätze. Die Maßnahme bringt die Gehaltsstrukturen zudem in Einklang mit den Standards des öffentlichen Dienstes.

Die Vereinbarung vereinheitlicht die Bezahlung von 600 Beschäftigten unter dem TVöD-Rahmen. Zudem stellt sie die volle Mitgliedschaft der Stiftung im regionalen Arbeitgeberverband wieder her. Die neuen Regelungen gelten ab April 2027 – ohne finanzielle Einbußen für die Belegschaft.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle