Freiburg gründet Netzwerk für Handwerkerinnen gegen männliche Dominanz
H.-Dieter ReuterFreiburg gründet Netzwerk für Handwerkerinnen gegen männliche Dominanz
Neues Netzwerk für Frauen in Handwerksberufen startet in Freiburg
In Freiburg entsteht ein neues Netzwerk für Frauen in handwerklichen Berufen: "Frau und Beruf Freiburg – Südlicher Oberrhein" soll einen Raum für Austausch, Stärkung und berufliche Vernetzung bieten. Die erste Veranstaltung findet bereits nächsten Monat statt – mit Unterstützung und Kontakten in einem traditionell männlich geprägten Bereich.
Das Auftakttreffen ist für den 13. März von 17 bis 19 Uhr in der P3 Kulturwerkstatt geplant. Organisiert wird es vom Beratungszentrum Frau und Beruf Freiburg – Südlicher Oberrhein und der Handwerkskammer Freiburg. Ziel ist es, Frauen aus verschiedenen Handwerkszweigen zusammenzubringen.
Die Teilnehmerinnen erwarten biografische Gespräche mit Frauen, die bereits im Handwerk arbeiten. Sie berichten über ihre Karrierewege und die Herausforderungen in einer Branche, in der Männer noch immer die Mehrheit stellen. Auf dem Programm stehen außerdem moderierte Diskussionen und lockeres Netzwerken bei Snacks und Getränken.
Interessierte müssen sich bis zum 3. März anmelden. Während die allgemeinen Beschäftigungsdaten für Baden-Württemberg Trends wie höhere Teilzeitquoten bei Frauen zeigen, fehlen konkrete Zahlen zur Frauenrepräsentanz in Freiburger Handwerksberufen.
Das Netzwerk will langfristige Verbindungen zwischen Handwerkerinnen knüpfen. Durch den Austausch von Erfahrungen und berufliche Förderung sollen die Unterstützungsstrukturen in der Region gestärkt werden. Die Veranstaltung ist ein erster Schritt hin zu einer inklusiveren Umgebung für Frauen in handwerklichen Berufen.






