Freiburg Coach Struggles with Tears
Freiburg-Trainer kämpft mit den Tränen
Nach einem turbulenten Jahresende kämpfte Julian Schuster mit den Tränen.
- Dezember 2025, 23:10 Uhr
Ein dramatischer 4:3-Sieg gegen den VfL Wolfsburg brachte SC-Freiburg-Trainer Julian Schuster am 21. Dezember 2025 an den Rand der Tränen. Beim emotionalen Saisonfinale der Bundesliga kämpfte sich seine Mannschaft zweimal zurück und sicherte sich kurz vor Weihnachten einen wichtigen Sieg. Schuster bezeichnete die Leistung als das „größte Geschenk“, das er erhalten könne.
Freiburg begann stark und ging früh gegen Wolfsburg in Führung. Doch die Gäste glichen aus und brachten die Mannschaft des 45-Jährigen sogar zweimal in Rückstand. Jedes Mal antwortete der SC mit einem Tor und setzte sich schließlich mit 4:3 vor heimischem Publikum durch.
Nach dem Spiel war Schuster sichtlich bewegt. Mit brüchiger Stimme sagte er zu Reportern: „Mir fehlen die Worte. Ich bin nur dankbar, so eine Mannschaft trainieren zu dürfen“ – ein Ausdruck tiefer Dankbarkeit für den Einsatz seiner Spieler. Später bezeichnete er den Sieg als das „schönste Weihnachtsgeschenk“.
Trotz des emotionalen Hochs sah Schuster in der Nachspielzeit noch die Gelbe Karte. Der Verweis folgte nach Protesten gegen eine Schiedsrichterentscheidung bei einem Freistoß – ein weiterer Höhepunkt in diesem hitzigen Spiel.
Abseits des Platzes überzeugt Freiburg weiterhin: Mit 20 Punkten belegt der SC aktuell Platz neun in der Bundesliga und hält die Chancen auf eine europäische Qualifikation wach. Auch im DFB-Pokal läuft es gut – im Februar wartet das Halbfinale gegen Hertha BSC.
Der Sieg festigt Freiburgs Aufwärtstrend in Liga und Pokal. Schusters emotionale Reaktion unterstrich die Widerstandsfähigkeit seines Teams in einem mitreißenden Spiel. Die nächste Herausforderung folgt im Februar: das Pokal-Halbfinale und der Kampf um einen Platz in der oberen Tabellenhälfte.