Franziska Erdle übernimmt ABDA-Führung und plant radikale Apothekenreform
H.-Dieter ReuterFranziska Erdle übernimmt ABDA-Führung und plant radikale Apothekenreform
Franziska Erdle hat die Geschäftsführung der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) übernommen. Mit klaren Vorhaben will sie den Verband reformieren und die Unterstützung für Apotheken in ganz Deutschland stärken. Ihr Führungsstil zielt dabei auf schnelle Veränderungen wie auch auf eine langfristige Strategie ab.
An erster Stelle steht für Erdle die Umsetzung einer Apothekenreform. Die Modernisierung des Sektors hält sie für entscheidend, um dessen Zukunft zu sichern. Gleichzeitig will sie die ABDA zu einem zukunftsorientierten und leistungsfähigen Berufsverband umgestalten.
Um diese Ziele zu erreichen, plant Erdle eine enge Zusammenarbeit mit den Mitgliedern an der Basis sowie mit Fachleuten im Haus der Apotheker. Der Verband soll strategischer, proaktiver und professioneller agieren. Ein zentraler Bestandteil ihrer Vision ist es, die Solidarität unter Apothekern zu fördern, damit ihre gemeinsamen Forderungen bei politischen Entscheidungsträgern mehr Gewicht erhalten.
Zudem hat sie sich verpflichtet, Apotheken und ihre Teams zu schützen und zu stärken. Dazu gehören die Verbesserung der Arbeitsbedingungen sowie eine höhere Anerkennung des Berufsstands.
Mit Erdle an der Spitze steht der ABDA ein tiefgreifender Wandel bevor. Ihre Reformen sollen den Verband effizienter und bedarfsgerechter für Apotheker in ganz Deutschland machen. Die kommenden Monate werden zeigen, wie sich ihre Pläne in konkrete Maßnahmen für den Sektor umsetzen lassen.






