Flucht gescheitert: Gesuchter Pole im Zug Richtung Schweiz gestoppt
Harry GirschnerFlucht gescheitert: Gesuchter Pole im Zug Richtung Schweiz gestoppt
Ein seit zwei Jahren per Haftbefehl gesuchter Pole ist bei dem Versuch aufgeflogen, mit dem Zug aus Deutschland zu fliehen. Zollbeamte stoppten ihn in der Nähe von Schliengen auf der Fahrt in Richtung Schweiz. Der Mann war 2023 wegen Trunkenheit am Steuer verurteilt worden, hatte jedoch weder seine Geldstrafe bezahlt noch eine Ersatzfreiheitsstrafe angetreten.
Der Vorfall ereignete sich, als eine Streife des Hauptzollamts Lörrach einen Fernzug kontrollierte. Bei einer Routineüberprüfung identifizierten die Beamten den 37-jährigen Polen als gesuchten Straftäter. Ein Gericht hatte 2022 einen Haftbefehl gegen ihn erlassen, nachdem er eine Strafe in Höhe von 2.000 Euro für seine Trunkenheitsfahrt ignoriert hatte.
Der Mann war bereits im Vorjahr rechtskräftig verurteilt worden, hatte die Strafe jedoch nie angetreten. Stattdessen versuchte er nun, sich durch die Flucht aus Deutschland der Verfolgung zu entziehen. Die Behörden bestätigten, dass es in den letzten Jahren keine vergleichbaren Festnahmen durch die Bundespolizei in Zügen wegen ähnlicher Delikte gegeben habe.
Die Bundespolizei nahm den Verdächtigen unmittelbar nach der Kontrolle in Gewahrsam. Später wurde er in die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt überstellt, um auf das weitere Verfahren zu warten.
Die Festnahme erfolgt nach einer Verurteilung wegen Trunkenheit im Verkehr aus dem Jahr 2023, der sich der Mann bis dahin entzogen hatte. Sein gescheiterter Versuch, in die Schweiz zu gelangen, führte schließlich zu seiner Inhaftierung. Die Behörden werden den Fall nun auf Grundlage des bestehenden Haftbefehls weiterverfolgen.






