Festnahme am Flughafen: Iranerin mit gefälschtem Pass und Drogen in Karlsruhe aufgedeckt
Paula GumprichFestnahme am Flughafen: Iranerin mit gefälschtem Pass und Drogen in Karlsruhe aufgedeckt
Bundespolizisten am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden nahmen am Dienstag, dem 25. Februar, eine iranische Frau fest. Beamte hielten sie auf, als sie versuchte, einen Flug zum Londoner Flughafen Stansted zu besteigen. Die Frau führte einen gefälschten bulgarischen Pass mit sich und verfügte über keine gültigen Papiere für die Einreise oder den Aufenthalt in Deutschland.
Die Festnahme erfolgte im Rahmen einer routinemäßigen Kontrollmaßnahme vor dem Abflug. Bei der Befragung konnte die Frau keine rechtmäßigen Dokumente für ihren Aufenthalt im Land vorlegen. Eine anschließende Durchsuchung ihres Gepäcks förderte mehrere Tabletten zutage.
Untersuchungen bestätigten, dass die Tabletten Opiate enthielten. Die Behörden beschlagnahmten zudem den manipulierten Pass als Beweismittel. Die Ermittler gehen nun von mehreren Straftatbeständen aus, darunter Urkundenfälschung, illegale Einreise sowie Verstöße gegen das deutsche Betäubungsmittelgesetz.
Laut Aufzeichnungen gab es in den vergangenen zwölf Monaten keine weiteren Fälle von gefälschten Pässen in Verbindung mit Drogenfunden durch die Bundespolizei an deutschen Flughäfen. Dieser Vorfall scheint in diesem Zeitraum der erste seiner Art zu sein.
Die Frau bleibt bis auf Weiteres in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen andauern. Sowohl der gefälschte Pass als auch die beschlagnahmten Tabletten werden weitergehend untersucht. Bei einer Verurteilung drohen ihr Anklagen nach dem Aufenthalts- und dem Betäubungsmittelrecht.






