07 April 2026, 06:19

FDP-Politiker besuchen pro familia in Pforzheim und verurteilen Einschüchterung durch Abtreibungsgegner

Eine Gruppe von Menschen steht vor einem Publikum, einige mit erhobenen Händen in Feierlaune, neben einem Tisch mit einer Tafel, einem Mikrofon und Flaggen, vor einem Vorhang in einem offiziellen Veranstaltungsort.

FDP-Politiker besuchen pro familia in Pforzheim und verurteilen Einschüchterung durch Abtreibungsgegner

Eine Delegation der FDP traf sich mit dem Vorstand von pro familia in Pforzheim, um über die anhaltenden Herausforderungen in der Beratungsstelle zu sprechen. Hans-Ulrich Rülke, Fraktionsvorsitzender der FDP im Landtag von Baden-Württemberg, und Brigitte Römer, sozialpolitische Sprecherin der FDP/Freien Wähler in Pforzheim, besuchten die Einrichtung in der Oststadt, um ihre Solidarität zu zeigen. Beide Politiker verurteilten die Einschüchterung von Hilfesuchenden durch Abtreibungsgegner, die sich regelmäßig vor dem Zentrum versammeln.

Das Treffen fand in der pro-familia-Beratungsstelle in Pforzheim-Oststadt statt. Peter Benkner, Vorstandsvorsitzender von pro familia, begrüßte die FDP-Vertreter und stellte die vielfältigen Angebote der Einrichtung vor. Besonders beeindruckt zeigten sich Rülke und Römer von der breiten Palette an Beratungsmöglichkeiten für die Besucherinnen und Besucher.

Im Mittelpunkt des Gesprächs stand das Problem fundamentalistischer Demonstranten, die wöchentlich vor der Beratungsstelle auftauchen. Rülke und Römer betonten, dass zwar Meinungs- und Versammlungsfreiheit zu respektieren seien, diese Rechte jedoch nicht auf Kosten des Persönlichkeitsschutzes oder der körperlichen Unversehrtheit von Ratsuchenden gehen dürften. Die Aktionen der Protestierenden bezeichneten sie als inakzeptabel – vor allem, wenn sie bei verletzlichen Menschen eine Atmosphäre der Angst schüfen.

Nach den Gesprächen sicherten Rülke und Römer zu, pro familia auf kommunaler und Landesebene zu unterstützen. Ihr Engagement soll sicherstellen, dass die Beratungsstelle ihre Arbeit ohne Behinderungen oder Belästigungen durch externe Gruppen fortsetzen kann.

Der Besuch unterstreicht die wachsende politische Sorge über die Auswirkungen von Anti-Abtreibungs-Protesten auf Beratungsangebote. Die Zusagen von Rülke und Römer könnten zu einem besseren Schutz für die Nutzerinnen und Nutzer der pro-familia-Einrichtungen führen. Der Vorstand der Beratungsstelle erwartet nun konkrete Schritte, um die anhaltenden Demonstrationen einzudämmen.

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