Ende des Negativ-Spirals - Eichner wünscht sich "ruhigere Tage"
Enrico HerrmannEnde des Negativ-Spirals - Eichner wünscht sich "ruhigere Tage"
Ende der Negativspirale – Eichner wünscht sich „ruhigere Tage“
Vorspann: Nach der Niederlagenserie und der Entlassung von Eichners Vertrautem Bajramović bringt Karlsruher SCs spätes Tor in Bochum etwas Erleichterung. Ob das Unentschieden die Stimmung nachhaltig aufhellt, bleibt abzuwarten.
Artikeltext: Der Karlsruher SC hat seine Niederlagenserie mit einem hart erkämpften 2:2 gegen den VfL Bochum beendet. Das Ergebnis bringt etwas Entlastung nach einer schwierigen Phase mit einer Reihe von Pleiten und internen Turbulenzen. Mit Beginn der Winterpause steht die Mannschaft in der 2. Bundesliga mit 22 Punkten im Mittelfeld der Tabelle.
Im Spiel ging der VfL Bochum durch Francis Onyeka zweimal in Führung, doch der KSC konterte jeweils: Marvin Wanitzek traf zum Ausgleich, ehe Shio Fukuda in der 86. Minute den Endstand herstellte. Das Remis folgt auf eine unruhige Zeit, in der mit Zlatan Bajramović ein enger Weggefährte von Trainer Christian Eichner entlassen wurde.
Während der Winterpause hatte Eichner bereits von seinem Wunsch nach „ruhigeren Tagen“ gesprochen – nach dem „Achterbahnfahrten“-Charakter der Liga 2. Seine Position war zuvor durch Sportdirektor Mario Eggimann gesichert worden, der seinen Vertrag über die Pause hinaus verlängert hatte. Nun steht Eichner vor der Aufgabe, die Defensive zu stabilisieren und in der Rückrunde bessere Ergebnisse zu erzielen.
In der Vereinsführung gab es zuvor bereits Veränderungen: Der frühere Sportdirektor Oliver Kreuzer war noch während der Hinrunde entlassen worden. Eichner übernahm nach Kreuzers Abgang zusätzlich die Verantwortung für Transfers. Nun richtet sich der Blick auf das erste Training am 3. Januar, wenn Fans und Verantwortliche die weitere Ausrichtung der Mannschaft bewerten werden.
Das Unentschieden in Bochum gibt vor der Winterpause einen kleinen Auftrieb. Mit Eichners Zukunft gesichert, liegt der Fokus nun auf der Behebung der defensiven Schwächen und der Rückkehr zu konstanteren Leistungen. Die Leistungen im neuen Jahr werden zeigen, ob der KSC seine aktuelle Mittelfeldposition verbessern kann.