29 April 2026, 05:05

EnBW setzt auf Wasserkraft und Geothermie für klimaneutrale Energiezukunft

Liniengraph, der die geothermisch erzeugte elektrische Energie von 2021 bis 2022 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

EnBW setzt auf Wasserkraft und Geothermie für klimaneutrale Energiezukunft

EnBW treibt Pläne für mehr Energiesicherheit und klimafreundliche Stromquellen voran. Das Unternehmen setzt dabei auf Wasserkraft, Geothermie und Brennstoffzellenheizungen – Technologien, die Emissionen senken und Haushalte unterstützen sollen. Sozialverträglichkeit und Umweltaspekte bleiben zentrale Bausteine der Strategie.

Eines der großen Vorhaben ist das Wasserkraftwerk Rheinfelden, dessen Ausbau bis 2010/11 abgeschlossen sein soll. Die neue Anlage wird eine Leistung von 100 Megawatt erreichen – das Vierfache der aktuellen Kapazität. Damit lässt sich genug Strom für rund 165.000 Haushalte erzeugen, während jährlich etwa 600.000 Tonnen CO₂ im Vergleich zu einem Kohlekraftwerk eingespart werden. Zudem entsteht eine moderne Fischtreppe, die Flusstieren die Passage erleichtert.

EnBW forscht seit Langem an alternativen Energielösungen. Seit den 1980er-Jahren beschäftigt sich das Unternehmen mit Geothermie und betreibt Projekte in Bad Urach, Bruchsal und Basel. Diese sollen rund 8.000 Haushalte mit Wärme und Strom versorgen – eine CO₂-freie und wetterunabhängige Energiequelle. Darüber hinaus startete EnBW mit der Marke Yello den ersten bundesweiten Ökostrom-Anbieter Deutschlands.

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Seit 2005 entwickelt das Unternehmen Brennstoffzellenheizungen, die mit Biogas betrieben werden. Diese Technologie bietet eine weitere saubere Energieoption für Privathaushalte und Unternehmen.

Das Wasserkraftwerk Rheinfelden und die Geothermie-Projekte werden die Erzeugung erneuerbarer Energien bei EnBW deutlich steigern. Die Vorhaben zielen darauf ab, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern, ohne die Versorgungssicherheit zu gefährden. Das Unternehmen bleibt darauf fokussiert, ökologische Vorteile mit sozialen und wirtschaftlichen Anforderungen in Einklang zu bringen.

Quelle