29 April 2026, 09:11

EDF und KIT gründen deutsch-französisches Zentrum für bahnbrechende Energieforschung

Balkendiagramm, das den Vergleich der Stromerzeugung aus Wind- und Solarenergie in Deutschland zeigt, mit begleitendem Erl"auterungstext.

EDF und KIT gründen deutsch-französisches Zentrum für bahnbrechende Energieforschung

EDF-Gruppe und das Karlsruher Institut für Technologie unterzeichnen Abkommen für neues deutsch-französisches Energieforschungszentrum

Die EDF-Gruppe und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben eine Vereinbarung zur Gründung eines neuen deutsch-französischen Energieforschungszentrums unterzeichnet. Die Partnerschaft konzentriert sich auf zukünftige Energielösungen, Umweltinnovationen und eine beschleunigte industrielle Umsetzung. EDF plant, jährlich mehr als 2 Millionen Euro in das Projekt zu investieren.

Das Zentrum wird die Forschungs- und Entwicklungsabteilung von EDF einbinden, die über 2.600 Mitarbeiter beschäftigt und ein Budget von 500 Millionen Euro verwaltet. Ihre Expertise wird mit den Stärken des KIT in den Bereichen Ingenieurwesen, Naturwissenschaften und Umweltforschung kombiniert. Erste Schwerpunkte liegen auf dezentralen Energiesystemen, insbesondere Brennstoffzellen, sowie nachhaltigen Technologien.

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Das KIT, eine führende Forschungseinrichtung mit einem Jahresbudget von rund 430 Millionen Euro, bildet etwa 15.000 Studierende in 120 Instituten aus. Seine Forschung umfasst Kommunikationstechnologien, Nanotechnologie und Umweltstudien. EDF ist durch eine 34,5-prozentige Beteiligung an der EnBW bereits in Deutschland präsent und pflegt enge Kooperationen mit lokalen Energiepartnern.

Forschende beider Einrichtungen werden die Auswirkungen neuer Energietechnologien bewerten, innovative Methoden entwickeln und deren praktische Anwendung beschleunigen. Ziel des Zentrums ist es, die Energieforschung und umweltfreundliche Lösungen voranzutreiben. Mit der Finanzierung durch EDF und den akademischen Ressourcen des KIT liegt der Fokus auf konkreten Ergebnissen. Die ersten Projekte widmen sich dezentraler Stromerzeugung und saubereren Technologien.

Quelle