Drei Staffordshire-Terrier greifen 52-Jährige in Göppingen an – Frau schwer verletzt
Paula GumprichHunde greifen Frau an - Biss am Unterarm - Drei Staffordshire-Terrier greifen 52-Jährige in Göppingen an – Frau schwer verletzt
52-Jährige in Göppingen von drei Staffordshire-Terriern angegriffen
Am Montagmorgen wurde eine 52-jährige Frau in Göppingen von drei Staffordshire-Terriern angegriffen. Die Hunde rissen sie zu Boden und verursachten Bissverletzungen. Die Rasse unterliegt in den meisten deutschen Bundesländern strengen Auflagen, auch wenn es in den letzten Jahren teilweise Anpassungen bei der Umsetzung dieser Vorschriften gab.
Der Vorfall ereignete sich, als die Frau mit ihren beiden Hunden unterwegs war. Dabei traf sie auf eine andere Halterin mit drei Staffordshire-Terriern, die plötzlich aggressiv wurden. Die Tiere bissen sie in den Unterarm und drängten sie zu Boden.
Staffordshire-Terrier zählen in Deutschland zu den sogenannten "Listenhunden", was mit verschärften Haltungsauflagen verbunden ist. Dazu gehören oft eine Pflicht-Haftpflichtversicherung, die Registrierung der Tiere sowie in manchen Fällen Verhaltenstests. Zwischen 2021 und 2026 überprüften mehrere Bundesländer ihre Regelungen – die Änderungen zielten jedoch eher auf eine Vereinheitlichung der Meldepflichten ab als auf schärfere Verbote.
Nordrhein-Westfalen lockerte beispielsweise die Bestimmungen, indem es Ausnahmen zulässt, sofern die Hunde einen Verhaltenstest bestehen. Andere Regionen behielten ihre bestehenden Vorschriften bei, etwa Versicherungspflicht und Registrierung, ohne zusätzliche Einschränkungen einzuführen.
Die Verletzungen der Frau reiht sich in eine Serie von Vorfällen mit Listenhunden ein. Zwar haben einige Bundesländer ihre Haltung gelockert, doch die meisten setzen weiterhin auf strenge Kontrollen für Staffordshire-Terrier. Halter müssen weiterhin gesetzliche Auflagen erfüllen – darunter Versicherungsschutz und Anmeldung –, um solche Hunde halten zu dürfen.