Digitaler Grenzcheck am Bodensee: Was Reisende ab Januar 2026 wissen müssen
Enrico HerrmannDigitaler Grenzcheck am Bodensee: Was Reisende ab Januar 2026 wissen müssen
Neues digitales Grenzkontrollsystem startet bald am Flughafen Friedrichshafen am Bodensee
Ab dem 15. Januar 2026 wird am Flughafen Friedrichshafen am Bodensee das neue Europäische Einreise-Ausreise-System (EES) eingeführt – ein Schritt weg von manuellen Passkontrollen. Die Behörden bereiten sich darauf vor, den Übergang für Reisende so reibungslos wie möglich zu gestalten.
Das EES ist ein schengenweites System, das Ein- und Ausreisen von Drittstaatsangehörigen erfasst. Es speichert Passdaten, biometrische Merkmale sowie Datum und Ort jeder Grenzüberquerung. Damit ersetzt es die bisherigen Stempel im Pass und soll die Sicherheit erhöhen.
Betroffen sind Nicht-EU-Bürger, die für Kurzaufenthalte in den Schengen-Raum einreisen – sowohl visumfrei als auch mit einem Kurzaufenthaltsvisum. Für Reisende aus der EU, Norwegen, Island, Liechtenstein und der Schweiz ändert sich an den Grenzkontrollen nichts. Die Flughafen Friedrichshafen GmbH und die Bundespolizei arbeiten eng zusammen, um das System effizient umzusetzen. Die volle Betriebsbereitschaft ist bis April 2026 geplant.
Das EES soll helfen, illegale Überaufenthalte zu erkennen, Identitätsbetrug zu bekämpfen und die Grenzkontrollen zu beschleunigen. Weitere Informationen zu den Einreisebestimmungen und dem EES gibt es auf der Website der Bundespolizei unter bundespolizei.de/travel.
Für Nicht-EU-Reisende ändert sich mit dem EES die Einreise in den Schengen-Raum über Friedrichshafen: Ab dem 15. Januar sind digitale Kontrollen statt manueller Stempel vorgesehen. Das System soll die Sicherheit stärken, ohne die Effizienz der Grenzabfertigung zu beeinträchtigen.