Dietenbach in Freiburg: Hochspannungsleitungen legen Grundstein für neues Stadtviertel
Harry GirschnerDietenbach in Freiburg: Hochspannungsleitungen legen Grundstein für neues Stadtviertel
Großbaustelle startet am 2. März 2023: Hochspannungsleitungen für Freiburger Neubaugebiet Dietenbach werden verlegt
Ab dem 2. März 2023 beginnen umfangreiche Bauarbeiten zur Verlegung von Hochspannungsleitungen für das neue Freiburger Stadtquartier Dietenbach. Dabei wird ein wichtiger Abschnitt der Radroute FR1 vorübergehend gesperrt. Radfahrerinnen und Radfahrer werden während der zehn Tage andauernden Einschränkungen über eine ausgeschilderte Umleitung geleitet.
Im Rahmen des Projekts werden bestehende Leitungen der DB Energie und der Netze BW gebündelt. Statt separater Trassen werden sie künftig eine gemeinsame Leitung entlang des östlichen Randes der Tel-Aviv-Yafo-Allee nutzen, parallel zur Bundesstraße B31a. Die Maßnahme ist Teil der übergeordneten Infrastrukturplanung für die Entwicklung des Dietenbach-Areals.
Vom 2. bis 12. März bleibt ein 700 Meter langer Abschnitt der Hauptradroute FR1 gesperrt. Schilder weisen den Radverkehr sicher um die Baustelle herum.
Das Quartier Dietenbach soll einmal 6.000 bis 7.000 Wohnungen sowie 10.000 Arbeitsplätze umfassen. Die notwendigen Infrastrukturprojekte – darunter Wasserversorgung, Abwasserentsorgung und der Ausbau der Straßenbahn – werden schrittweise umgesetzt. Die meisten großen Bauvorhaben dürften noch bis in die frühen 2030er-Jahre andauern, wobei die genauen Zeitpläne von Finanzierung und Baufortschritt abhängen.
Die Verlegung der Stromleitungen markiert den ersten Schritt zur Vorbereitung des Gebiets auf das künftige Wachstum. Nach Abschluss des Projekts wird sie die langfristige Entwicklung von Wohnraum, Arbeitsplätzen und Verkehrsanbindungen in Dietenbach unterstützen. Ab dem 12. März steht die Radroute FR1 wieder wie gewohnt zur Verfügung.






