08 May 2026, 20:17

Denzlingen setzt auf Solarstrom: Neue Überdachungsanlage für Stadion und Wärmenetz

Luftaufnahme einer Solar-Farm mit Panelen, umgeben von Bäumen, Gras, Pflanzen und Wasser, mit einem Zug auf einer nahen Bahnstrecke.

Denzlingen setzt auf Solarstrom: Neue Überdachungsanlage für Stadion und Wärmenetz

Denzlingen plant neues Solarprojekt zur Erreichung der Klimaziele

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Gemeinde Denzlingen will mit einem neuen Solarvorhaben ihre Klimaschutzziele vorantreiben: Geplant ist die Errichtung einer erhöhten Solaranlage in Form eines Überdachungsystems am Eingang des Fußballstadions sowie am Standort des Fernwärmekraftwerks in der Stuttgarter Straße. Sollte das Projekt genehmigt werden, wird die Anlage Strom für das lokale Wärmenetz und den benachbarten Schulcampus erzeugen.

Die geplante Solarüberdachung soll eine Fläche von etwa 482 Quadratmetern umfassen und bis zu 110 Kilowatt Peak Leistung liefern. Der erzeugte Strom wird in das Wärmenetz eingespeist und die angrenzenden Schulgebäude versorgen. Um Platz für die Installation zu schaffen, müssen am Stadioneingang mehrere Bäume gefällt werden.

Für das Vorhaben sind im Haushalt 2026 Mittel in Höhe von 100.000 Euro vorgesehen. Zudem erhält die Kommune eine Landesförderung, die 90 Prozent der Kosten für die Tragkonstruktion übernimmt. Bei Zustimmung des Gemeinderats auf seiner Sitzung am Dienstag, dem 12. Mai 2026, könnte die Anlage bis Dezember 2026 fertiggestellt werden.

Wegen der engen Fristen für die Fördermittelbewilligung erhält die Baubehörde die Befugnis, Aufträge ohne weitere Beschlussfassung des Rats zu vergeben. Die Stadt sieht in dem Projekt einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Klimaneutralität.

Die endgültige Entscheidung über die Solaranlage fällt im Mai im Gemeinderat. Bei grünem Licht würde sie die erneuerbaren Energiekapazitäten in Denzlingen erweitern. Die Inbetriebnahme ist noch vor Jahresende 2026 geplant.

Quelle