09 February 2026, 20:40

Bundesverdienstkreuz für Sabines jahrzehntelangen Kampf gegen Multiple Sklerose

Ein Vogel auf einem Baumast mit Gebäuden und Hügeln im Hintergrund, unter einem klaren blauen Himmel, mit Textwerbung für Baden-Württemberg, Deutschland.

Bundesverdienstkreuz für Sabines jahrzehntelangen Kampf gegen Multiple Sklerose

Sabine Gwarys ist mit dem Bundesverdienstkreuz für ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement zugunsten von Menschen mit Multipler Sklerose (MS) ausgezeichnet worden. Die Ehrung übernahm Marion Gentges, Justiz- und Migrationsministerin von Baden-Württemberg. Gwarys leitet seit 25 Jahren eine AMSEL-Kontaktgruppe im Ortenaukreis und hat diese maßgeblich ausgebaut.

1999 übernahm Gwarys die Leitung der AMSEL-Gruppe Ortenau und wurde zur zentralen Ansprechpartnerin für MS-Betroffene und ihre Angehörigen in der Region. Im Laufe der Jahre hat sie ein starkes Netzwerk aufgebaut, Ehrenamtliche gewonnen und die Unterstützung lokaler politischer und zivilgesellschaftlicher Akteure sichergestellt. Durch ihre Fähigkeit, Menschen zu verbinden, schuf sie Räume für Austausch, Hilfe und Solidarität.

Seit 2009 wirkt sie zudem als stellvertretende Vorsitzende im AMSEL-Landesvorstand – ebenfalls auf ehrenamtlicher Basis. Gwarys besucht regelmäßig Fachfortbildungen und Veranstaltungen, um ihr Wissen zu vertiefen und Betroffenen fundierte, einfühlsame Beratung anbieten zu können. Ihr Einsatz hat die Präsenz von AMSEL in mehreren Kommunen gestärkt, darunter Bretten, Bruchsal, Ostfildern und Sigmaringen.

Die Auszeichnung würdigt ihr langjähriges Engagement für die Lebensqualität von Menschen mit MS. Unter ihrer Führung sind lokale Gruppen gewachsen und bieten Betroffenen und ihren Familien wichtige Unterstützung.

Das Bundesverdienstkreuz unterstreicht Gwarys' prägenden Einfluss auf die MS-Hilfsnetzwerke in Baden-Württemberg. Ihre Arbeit hat den Zugang zu Ressourcen, Schulungen und Gemeinschaft für Betroffene erweitert. Die Ehrung lenkt zugleich den Blick auf die Bedeutung ehrenamtlichen Engagements in der Gesundheitsfürsprache.