Brose migriert SAP-Kernsysteme in Rekordzeit in die iCloud – ohne Lieferstopp
H.-Dieter ReuterBrose migriert SAP-Kernsysteme in Rekordzeit in die iCloud – ohne Lieferstopp
Automobilzulieferer Brose verlagert Kern-SAP-Systeme in nur sechs Monaten in die iCloud
Der globale Automobilzulieferer Brose hat seine zentralen SAP-Systeme innerhalb von nur sechs Monaten in die iCloud migriert. Die Umstellung auf SAP Cloud ERP Private auf Basis von Amazon Web Services (AWS) erfolgte ohne Unterbrechung der Kundenbelieferung. Unternehmensvertreter bezeichnen die Migration als bedeutenden Schritt hin zu mehr Geschwindigkeit, Flexibilität und Resilienz.
Das Projekt umfasste die zentralen Geschäftsprozesse von Brose, darunter komplexe Fertigungsabläufe. Die Just-in-Time- und Just-in-Sequence-Produktion in den weltweiten Werken läuft nun auf der neuen iCloud-Plattform. Trotz des Umfangs der Umstellung kam es zu keinen Lieferverzögerungen für die Kunden.
Branchenexperten sehen in der Migration ein Vorbild für andere Automobilunternehmen. Sie setzt Maßstäbe für künftige SAP-iCloud-Projekte und beweist, dass auch hochkomplexe Fertigungsprozesse reibungslos auf iCloud-basierte Systeme umgestellt werden können. Die Implementierung bei Brose unterstreicht zudem die Skalierbarkeit der Plattform und ihre Fähigkeit, Innovationen zu fördern. CEO Stefan Krug bestätigte, dass das Unternehmen durch den Schritt agiler geworden sei. Zudem werde Brose die Zusammenarbeit mit SAP und anderen Partnern fortsetzen, um auf dieser Basis aufzubauen. Zu den künftigen Plänen gehört die Nutzung neuer Technologien wie Business-KI, um die Abläufe weiter zu optimieren.
Die Migration markiert einen entscheidenden Meilenstein in der digitalen Transformation von Brose. Ihr Erfolg zeigt, wie eine groß angelegte iCloud-Einführung selbst in anspruchsvollen Industrieumgebungen gelingen kann. Das Unternehmen will die neue Plattform nun nutzen, um weiteres Wachstum und technologischen Fortschritt voranzutreiben.