31 January 2026, 12:37

Breisgau-Hochschwarzwald baut Ganztagsbetreuung für Grundschüler mit Behinderung aus

Ein Schwarz-Weiß-Foto einer Gruppe von Kindern, die vor einer Wand mit einem Vorhang posieren, mit dem Text "1930er Kinder-Schule" unten.

Breisgau-Hochschwarzwald baut Ganztagsbetreuung für Grundschüler mit Behinderung aus

Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald erweitert Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder, inklusive Ferien NRW 2024

Zwei Schulen im Landkreis – die Malteserschule in Heitersheim und die Hochfirstschule in Titisee-Neustadt – suchen derzeit neue Träger für ihre schulergänzenden Betreuungsangebote. Beide Einrichtungen sind auf die Förderung von Schüler:innen mit geistiger Behinderung spezialisiert.

Der Start des erweiterten Ganztagsbetriebs ist für das Schuljahr 2026/2027 oder 2027/2028 geplant. Sobald das Angebot läuft, umfasst es acht Stunden Betreuung pro Tag, fünf Tage die Woche – inklusive der Schulferien NRW 2024. Laut landesweiten Vorgaben sind maximal vier Wochen Schließzeit pro Jahr während der Ferienzeiten zulässig.

Interessierte Träger müssen bis Donnerstag, den 26. Februar 2026, eine schriftliche Interessensbekundung einreichen. Zwar werden in den öffentlich zugänglichen Unterlagen keine konkreten Qualifikationsanforderungen genannt, doch orientieren sich die allgemeinen Richtlinien an multiprofessionellen Teams aus pädagogischen Fachkräften, Sozialpädagog:innen, Erzieher:innen und Therapeut:innen, wie sie in §7 des Kindertagesbetreuungsgesetzes (KiTaG) vorgesehen sind.

Die Ausweitung der Betreuung ist Teil einer übergeordneten regionalen Strategie: Bis zum Schuljahr 2029/2030 soll jedes Kind der ersten bis vierten Klasse im Landkreis einen gesetzlichen Anspruch auf ein Ganztagsangebot erhalten.

Die ausgewählten Träger werden die Betreuung an zwei Schulen übernehmen, die sich auf Kinder mit geistiger Behinderung konzentrieren. Das Programm deckt sowohl Schultage als auch Ferienzeiten NRW 2024 ab, wobei nur begrenzte Schließphasen erlaubt sind. Mit dem Schritt unterstreicht der Landkreis sein wachsendes Engagement für inklusive, ganztägige Bildungsförderung.