Brandenburg baut Spitzenbeamte auf: Neue Staatssekretäre entlasten Ministerien
H.-Dieter ReuterBrandenburg baut Spitzenbeamte auf: Neue Staatssekretäre entlasten Ministerien
Die Landesregierung Brandenburgs hat die Personaldecke in Schlüsselministerien ausgebaut und neue Staatssekretäre zur Entlastung der Spitzenbeamten ernannt. Die Umstrukturierung sieht zusätzliche Positionen im Innen- sowie im Gesundheitsministerium vor. Sowohl CDU als auch SPD unterstützen die Neubesetzungen und verweisen auf gestiegene Arbeitsbelastungen und erweiterte Aufgabenbereiche.
Im Innenministerium übernimmt Jörg Treffke eine zweite Staatssekretärsstelle. Zuvor leitete er dort die Abteilung für Sicherheit und Spionageabwehr. Uwe Schüler, bereits als Staatssekretär im Amt, bleibt in seiner Position.
Auch im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Verbraucherschutz gibt es Veränderungen: Johannes Wagner wurde zum Staatssekretär in der neu strukturierten Behörde ernannt. Friederike Haase, bisher Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium, wechselt als zweite Staatssekretärin in das Ressort. Ihre Berufung hatte die SPD-Fraktion mit dem Verweis auf den erhöhten Personalbedarf im erweiterten Ministerium begründet.
Jan Redmann (CDU), stellvertretender Ministerpräsident, erhält in seinem Ministerium künftig Unterstützung durch zwei Staatssekretäre. Auch René Wilke (SPD) wird in seiner Funktion zusätzlich personell verstärkt.
Die Neubesetzungen bringen mehr Personal in die wichtigsten Ministerien Brandenburgs. Treffke und Haase besetzen jeweils neu geschaffene zweite Staatssekretärsstellen im Innen- bzw. Gesundheitsministerium. Ziel der Maßnahmen ist es, den wachsenden administrativen Anforderungen in der Landesregierung gerecht zu werden.






