29 December 2025, 12:14

Blutige Familienschlägerei in Waldkirch-Kollnau endet mit Waffenfunden und Festnahmen

Zwei Personen kämpfen in einem Schwarz-Weiß-Bild, umgeben von mehreren anderen, einige tragen Mützen, und eine Wand im Hintergrund.

Blutige Familienschlägerei in Waldkirch-Kollnau endet mit Waffenfunden und Festnahmen

Gewalttätige Auseinandersetzung zwischen verfeindeten Familien in Waldkirch-Kollnau

Am Sonntagabend ist es in Waldkirch-Kollnau zu einer brutalen Schlägerei zwischen zwei verfeindeten Familien gekommen. Die Konfrontation, die gegen 21 Uhr auf einem Parkplatz an der Straße Am Elzufer begann, endete mit einem Polizeieinsatz und mehreren Festnahmen. Die Behörden ermitteln nun wegen schwerer Straftaten, darunter Körperverletzung und Verstöße gegen das Waffengesetz.

Der Streit eskalierte, als Mitglieder zweier großer Familien – von der Polizei als besonders gefährlich eingestuft – in eine handgreifliche Auseinandersetzung gerieten. Augenzeugen berichteten von aggressivem Verhalten, noch bevor Beamte am Tatort eintrafen.

Als die Polizei versuchte, einzugreifen, weigerten sich mehrere Beteiligte, zu kooperieren. Die Beamten setzten daraufhin Pfefferspray ein, um die Gruppen zu beruhigen. Bei dem Zwischenfall erlitt mindestens eine Person leichte Verletzungen, ein Verdächtiger zog sich ebenfalls geringfügige Blessuren zu. Zwei Fahrzeuge, die mit dem Vorfall in Verbindung gebracht werden, flüchteten zunächst vom Parkplatz, wurden jedoch später auf der Hauptstraße zu einer Kontrolle angehalten. In beiden Autos entdeckten und beschlagnahmten die Ermittler eine Schlagwaffe sowie eine Stichwaffe.

Der Fokus der Ermittlungen liegt nun auf dem Vorwurf der gefährlichen Körperverletzung, Waffendelikten und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Die Polizeiinspektion Waldkirch bittet Zeugen, sich mit Hinweisen zum Vorfall zu melden.

Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, während die Behörden die genauen Umstände der Schlägerei und die sichergestellten Waffen prüfen. Personen mit Kenntnissen über die Auseinandersetzung werden aufgefordert, sich bei den Behörden zu melden. Die Namen der beteiligten Familien wurden bisher nicht öffentlich bekannt gegeben.