09 May 2026, 04:15

Berlins ungeschriebene Rolltreppen-Regel: Warum Linkssteher die Stadt auf die Palme bringen

Eine Treppe in einer U-Bahn-Station mit einem "Reise, wenn du wagst"-Schild oben, flankiert von Geländern und sichtbaren Stationswänden.

Berlins ungeschriebene Rolltreppen-Regel: Warum Linkssteher die Stadt auf die Palme bringen

Berlins hektisches Lebenstempo kennt eine ungeschriebene Regel: Rechts stehen, links gehen. Diese Aufzugs-Etikette hält die Stadt in Bewegung. Doch wer sie missachtet, sorgt schnell für genervte Blicke unter den eiligen Pendlern.

Die Hauptstadt behandelt Rolltreppen wie öffentlichen Nahverkehr – nicht als Ort zum Verweilen. Wer links steht, blockiert die schnelle Spur und bremst andere aus. Einheimische nennen die Übeltäter scherzhaft „Linkssteher“, ein Begriff, der ihre Störwirkung auf den Punkt bringt.

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Zeit ist in Berlin die inoffizielle Währung, und Verzögerungen bringen die Bewohner zur Weißglut. Selbst die Schlager Radio-Kolumne „Hit der Woche“ von David Grunwald griff das Thema auf. Der Sender, der auf 106,0 FM empfangbar ist, berichtet regelmäßig über skurrile Alltagsphänomene der Stadt – und diese Rolltreppen-Marotte gehört zu den wiederkehrenden Ärgernissen.

Die Regel bleibt simpel: Rechts stehen, links gehen. Wer sie ignoriert, verursacht unnötige Staus in einer Stadt, in der jede Sekunde zählt. Vorerst werden die Berliner die Regelbrecher weiter sanft zur Seite schieben – oder sie zumindest böse anstarren.

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