22 April 2026, 04:22

Baden-Württemberg kämpft mit neuem Aktionsplan gegen Flächenfraß und Versiegelung

Detailierte alte Stadtkarte mit nummerierten Gebäuden, Straßen und Text, die eine vorgeschlagene Entwicklungsstelle am unteren Rand anzeigt.

Baden-Württemberg kämpft mit neuem Aktionsplan gegen Flächenfraß und Versiegelung

Baden-Württemberg geht gegen Flächenverbrauch vor

Baden-Württemberg ergreift Maßnahmen, um den Flächenverbrauch im Land zu reduzieren. Zwischen 2016 und 2020 wurden täglich durchschnittlich 5,6 Hektar neue Flächen in Anspruch genommen. Nun strebt die Landesregierung eine spürbare Verringerung dieses Trends an – durch neue Maßnahmen und gezielte Förderung.

Das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen hat mehrere Initiativen gestartet, um das Problem zu bekämpfen. Eine Studie soll die wirksamsten Instrumente zur Flächenersparnis identifizieren. Die Ergebnisse fließen in einen Aktionsplan Flächen sparen ein, der verschiedene Strategien zur Reduzierung des Flächenverbrauchs bündelt.

Zudem wird ein neues Entsiegelungsförderprogramm mit jährlich rund einer Million Euro aufgelegt. Mit diesem finanziellen Anreiz sollen Kommunen motiviert werden, versiegelte Flächen zurückzubauen und natürliche Lebensräume wiederherzustellen. Darüber hinaus erstellt das Ministerium eine digitale Übersicht, die ungenutzte Potenziale für die Innenentwicklung aufzeigt.

Das bestehende Programm « Flächen gewinnen durch Innenentwicklung» wird ausgebaut. Der Fokus liegt künftig auf einer besseren Nutzung von Gewerbe- und Industriegebieten. Pilotprojekte mit ausgewählten Kommunen dienen als Vorbild für eine effiziente Flächenreaktivierung, Entsiegelung und Renaturierung.

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Das Ziel der Landesregierung ist klar: Kommunen sollen stärker dabei unterstützt werden, den Flächenverbrauch zu senken. Durch Förderung und praktische Hilfsmittel will man in den kommenden Jahren messbare Fortschritte erzielen.

Zu den neuen Maßnahmen zählen finanzielle Anreize, digitale Kartierungen und Modellprojekte. Die Kommunen erhalten gezielte Unterstützung, um bestehende Flächen umzunutzen, statt neue Gebiete zu erschließen. Bei Erfolg könnten diese Bemühungen die tägliche Flächeninanspruchnahme in der Region deutlich verringern.

Quelle