Baden-Württemberg ehrt die 'stillen Helden' des Alltags in festlichem Rahmen
Paula GumprichBaden-Württemberg ehrt die 'stillen Helden' des Alltags in festlichem Rahmen
Empfang zum Neuen Jahr 2026: Baden-Württemberg ehrt die 'stillen Helden' des Alltags in Baden-Baden
Die Landesregierung von Baden-Württemberg hat am 30. Januar 2026 ihren traditionellen Neujahrsempfang in Baden-Baden veranstaltet, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in systemrelevanten Berufen sowie ehrenamtlich Engagierte zu würdigen. Ministerpräsident Winfried Kretschmann nutzte die Veranstaltung, um all jenen Dank auszusprechen, deren täglicher Einsatz die Gesellschaft am Laufen hält – oftmals ohne öffentliche Anerkennung.
Rund 750 Gäste kamen im Stuttgarter Neuen Schloss zusammen, darunter Paketzustellerinnen und -zusteller, Busfahrer, Reinigungskräfte, Verwaltungsangestellte, Empfangskräfte, Hausmeister und Ehrenamtliche. Im Mittelpunkt stand ihr leiser, aber unverzichtbarer Beitrag – ein Gegenentwurf zur Vorstellung, dass die Gesellschaft nur die Lautesten oder Selbstbewusstesten belohnt.
Kretschmann, der zum letzten Mal als Ministerpräsident den Neujahrsempfang leitete, bezeichnete die Geehrten als die 'ungesungenen Helden' des Alltags. Er betonte, wie wichtig Tugenden wie Höflichkeit, Dankbarkeit und Mitmenschlichkeit für den Zusammenhalt seien. Das Programm umfasste Live-Auftritte und virtuelle Erlebnisse, die die Vielfalt der Ausgezeichneten widerspiegelten.
Das Motto des Abends lautete 'Stille Macher' – Menschen, deren Arbeit oft unsichtbar bleibt, aber unverzichtbar ist. Zwar wurde keine offizielle Zahl der gewürdigten Berufsgruppen genannt, doch die Umfrage zeigte das breite Spektrum an Tätigkeiten und ehrenamtlichem Engagement, das Baden-Württemberg funktionstüchtig hält.
Der Empfang endete mit einer klaren Botschaft: Die Gesellschaft ist auf das Engagement dieser Menschen angewiesen. Kretschmanns Worte und das kulturelle Rahmenprogramm unterstrichen, wie wichtig es ist, jene wertzuschätzen, die im Hintergrund wirken. Die Feier war eine formelle Anerkennung ihrer Rolle für den sozialen Zusammenhalt.