Baden-Badens Oberbürgermeister Dietmar Späth: Dienstunfähigkeit oder Rückkehr ins Amt?
Harry GirschnerUngewisse Zukunft für den kranken Bürgermeister von Baden-Baden, Dietmar Spaeth - Baden-Badens Oberbürgermeister Dietmar Späth: Dienstunfähigkeit oder Rückkehr ins Amt?
Die Zukunft von Baden-Badens Oberbürgermeister Dietmar Späth bleibt ungewiss, während Beamte seinen Antrag auf dauerhafte Dienstunfähigkeit prüfen. Der parteilose Politiker befindet sich seit August in Krankenstand und lässt sich wegen einer schweren körperlichen und psychischen Erkrankung behandeln. Sein Fall liegt nun beim Regierungspräsidium Karlsruhe, das entscheiden wird, ob er sein Amt weiter ausüben kann.
Späth beantragte die Anerkennung der dauerhaften Dienstunfähigkeit nach monatelanger Krankschreibung. In dieser Zeit war er in einen alkoholverbundenen Unfall verwickelt, wobei Details zum Vorfall weiterhin spärlich sind. Sollte der Rat ihn als dienstunfähig einstuften, würde er offiziell in den Ruhestand versetzt werden.
Eine solche Entscheidung würde innerhalb von drei Monaten eine neue Oberbürgermeisterwahl auslösen. Allerdings ist kein Zeitplan für die Entscheidung des Gremiums bekannt. Verwaltungsverfahren dieser Art unterliegen der Vertraulichkeit, sodass der Status von Späths Antrag nicht öffentlich einsehbar ist. Ungeklärt ist auch, wie verfahren würde, falls der Rat ihn für dienstfähig erklärt, Späth selbst jedoch der Ansicht ist, seine Aufgaben nicht erfüllen zu können. Das Ergebnis der Prüfung wird die nächsten politischen Schritte Baden-Badens bestimmen.
Die Entscheidung des Regierungspräsidiums wird die Führung der Stadt in den kommenden Monaten prägen. Wird Späth in den Ruhestand versetzt, müssen die Wählerinnen und Wähler innerhalb einer festgelegten Frist einen neuen Oberbürgermeister wählen. Bis dahin läuft das Verfahren unter Ausschluss der Öffentlichkeit – mit keinen öffentlichen Updates ist zu rechnen, bis ein endgültiger Beschluss gefasst wird.






