Alno-Prozess endet mit Geldstrafen – aber ohne strafrechtliche Verurteilungen
Prozess gegen ehemalige Führungskräfte nach Alno-Insolvenz eingestellt - Alno-Prozess endet mit Geldstrafen – aber ohne strafrechtliche Verurteilungen
Ein Gerichtsverfahren gegen drei ehemalige Führungskräfte der Alno AG ist mit Geldstrafen, aber ohne strafrechtliche Verurteilungen zu Ende gegangen. Vor dem Landgericht Stuttgart drehten sich die Verhandlungen um Vorwürfe der Insolvenzverschleppung, des Kreditbetrugs und der Untreue. Alle drei Angeklagten bestritten jede Schuld und betonten, ihr Handeln sei stets rechtmäßig gewesen.
Die Alno AG hatte 2017 Insolvenz angemeldet, doch die Staatsanwaltschaft argumentierte, das Unternehmen sei bereits seit Ende 2013 zahlungsunfähig gewesen. Der ehemalige Vorstandsvorsitzende führte an, vorübergehende Liquiditätsengpässe seien durch kurzfristige Bankkredite, Stundungen bei Lieferanten und Vermögensverkäufe ausgeglichen worden. Eine dauerhafte Zahlungsunfähigkeit habe es nie gegeben, so seine Aussage.
Den beiden weiteren Vorstandsmitgliedern wurde Insolvenzverschleppung, Kreditbetrug und Untreue vorgeworfen. Beide wiesen jede illegale Handlung von sich – der Ex-Chef betonte, er habe weder gegen Gesetze verstoßen noch sich auf Kosten von Alno bereichert. Das Gericht stellte das Verfahren gegen sie schließlich ein, nachdem sie sich zur Zahlung von Geldbußen bereit erklärt hatten: 40.000 Euro für den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden und 17.500 Euro für den Finanzvorstand.
Ein dritter Angeklagter, dem Beihilfe zur Untreue vorgeworfen wurde, einigte sich auf eine Strafe von 10.000 Euro. Keiner der drei wird nach den Zahlungen ein strafrechtliches Urteil tragen. Trotz Umstrukturierungsversuchen wurde Alno später von einem Investor übernommen, fiel jedoch schließlich erneut in die Insolvenz.
Der Fall ist nun ohne formelle Verurteilungen abgeschlossen, wenn auch mit Auflagen verbunden. Der endgültige Zusammenbruch des Unternehmens folgte nach Jahren finanzieller Schwierigkeiten und juristischer Auseinandersetzungen. Mit Alnos Pleite endete ein langwieriges Insolvenzverfahren.
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