Allgaier schließt Uhinger Hauptsitz – 600 Jobs fallen bis Jahresende weg
Enrico Herrmann600 Jobs Lost - Was Passiert Jetzt bei Allgaier - Allgaier schließt Uhinger Hauptsitz – 600 Jobs fallen bis Jahresende weg
Hauptstandort von Allgaier in Uhingen schließt bis Ende 2023 – 600 Arbeitsplätze fallen weg
Der Hauptsitz des Unternehmens Allgaier in Uhingen wird bis Ende 2023 geschlossen, wodurch rund 600 Mitarbeiter ihre Jobs verlieren. Der Insolvenzverwalter hat nun einen neuen Eigentümer für das 120.000 Quadratmeter große Gelände vorgeschlagen. Ein kleines Team bleibt 2024 vor Ort, um die endgültige Abwicklung zu begleiten.
Der Niedergang des Unternehmens begann, nachdem die Familie des ehemaligen Arbeitgeberpräsidenten Dieter Hundt ihre Mehrheitsbeteiligung 2022 verkauft hatte. Die neue kontrollierende Gesellschafterin, die Westron Group, machte später Hundts Familie für die Insolvenz mitverantwortlich.
Mittlerweile wurden ein Sozialplan und ein Interessenausgleich vereinbart. Die meisten betroffenen Beschäftigten wechseln in eine Transfergesellschaft, die ihnen bei der Vermittlung neuer Stellen helfen soll. Der Insolvenzverwalter Michael Pluta hat noch keine Angaben dazu gemacht, wie viel die Gläubiger voraussichtlich zurückerhalten werden.
Als Käufer für den Standort Uhingen steht die Gustav Epple Bauunternehmung GmbH, ein Stuttgarter Bauunternehmen, in den Startlöchern. Der Verkauf würde das Hauptgelände umfassen, doch der Betrieb dort wird noch vor Jahresende eingestellt.
Mit der Schließung steht fest, dass 2024 nur noch ein kleines Team übrig bleibt, um ausstehende Aufgaben zu erledigen. Der Verkauf des Uhinger Standorts an die Gustav Epple Bauunternehmung GmbH könnte zumindest einen Teil des Erbes von Allgaier bewahren. Die ehemaligen Mitarbeiter werden unterdessen auf die Unterstützung der Transfergesellschaft angewiesen sein, um neue Anstellungen zu finden.