Alexandra Birckens Skulpturen entblößen die Zerbrechlichkeit des Körpers
Harry GirschnerAlexandra Birckens Skulpturen entblößen die Zerbrechlichkeit des Körpers
Zwischen Erotik und Ekel: Alexandra Birckens Skulpturen sezieren das Verhältnis von Körper und Maschine
Teaser: In den Kunstwerken der deutschen Künstlerin ist der Körper ein fragiles, sich auflösendes Wesen – gefangen in den Mechanismen von Produktion, Bildwelten und Konsum.
8. Dezember 2025, 16:00 Uhr
Die deutsche Künstlerin Alexandra Bircken präsentiert im November in zwei großen Ausstellungen ihre neuesten Skulpturen. Ihre Kunstwerke erforschen menschliches Verhalten, verborgene Sehnsüchte und ungelöste Traumata. Mit unkonventionellen Materialien und Techniken verwandelt sie Alltagsgegenstände in eindringliche Kunstwerke, die unser Verständnis vom Körper und seiner Rolle im modernen Leben herausfordern.
Birckens Skulpturen zeigen den Körper oft als etwas Zerbrechliches, Instabiles. Sie untersucht, wie er mit Produktion, Bildsprache und Konsum interagiert – Themen, die sich durch ihre neuen Kunstwerke ziehen. Ihr Ansatz bedient sich der Ready-mades und Aneignungskunst: Gewöhnliche Objekte werden zu nachdenklich stimmenden Formen umgedeutet.
Die beiden Ausstellungen markieren einen wichtigen Moment in Birckens künstlerischem Schaffen. In den kommenden Monaten sind ihre Kunstwerke in Düsseldorf und München zu sehen. Die Schauen bieten eine seltene Gelegenheit, zu erleben, wie ihre Kunst die Grenzen zwischen Körper, Kunst und zeitgenössischer Kultur neu verhandelt.