08 February 2026, 16:29

AfD-Wahlhelfer in Tübingen mit Pfefferspray angegriffen – Polizei sucht Zeugen

Ein Plakat, das eine Gruppe von Menschen zeigt, einige bewaffnet, zwischen Gebäuden mit Rauch im Hintergrund, mit der Beschriftung "New York - Der Kampf zwischen Aufständischen und Miliz" unten.

Pfefferspray gegen AfD-Wahlhelfer - AfD-Wahlhelfer in Tübingen mit Pfefferspray angegriffen – Polizei sucht Zeugen

Zwei Wahlkampfhelfer der AfD sind in Tübingen in den frühen Morgenstunden des Sonntags mit Pfefferspray angegriffen worden. Der Vorfall ereignete sich nur einen Monat vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg. Die Polizei ermittelt nun und sucht nach Zeugen.

Der Angriff geschah, als ein 54-Jähriger und ein 21-Jähriger Plakate für die Partei Alternative für Deutschland (AfD) aufhängten. Gegen 3 Uhr morgens näherte sich eine Gruppe von acht Personen, umringte die beiden und besprühte sie mit Pfefferspray.

Die Angreifer rissen anschließend die Plakate an sich und flüchteten, wobei sie diese in der Nähe eines parkenden Autos verstreut zurückließen. Rettungskräfte versorgten die Helfer vor Ort wegen leichter Verletzungen.

Offiziell wurden in Baden-Württemberg im vergangenen Jahr – von Februar 2025 bis Februar 2026 – keine ähnlichen Vorfälle gegen AfD-Wahlkampfhelfer gemeldet.

Die Behörden haben die Ermittlungen wegen des Übergriffs aufgenommen und rufen alle Personen mit Hinweisen zur Mitarbeit auf. Der Angriff erfolgt zu einer Zeit, in der die politischen Spannungen vor der anstehenden Landtagswahl zunehmen.