08 February 2026, 14:47

AfD-Wahlhelfer in Tübingen kurz vor der Bundestagswahl 2025 angegriffen

Eine Gruppe von Polizisten in Uniform steht vor einer Menge von Menschen in schwarzen Uniformen und Masken, mit einer Brücke und einem Gebäude im Hintergrund, während einer Demonstration in einer Stadt.

AfD-Wahlhelfer in Baden-Württemberg mit Pfefferspray angegriffen und verletzt - AfD-Wahlhelfer in Tübingen kurz vor der Bundestagswahl 2025 angegriffen

Zwei Wahlkampfhelfer der Alternative für Deutschland (AfD) sind in der Nacht auf Sonntag in Tübingen, Baden-Württemberg, angegriffen worden. Der Vorfall ereignete sich nur wenige Wochen vor der Bundestagswahl am 8. März und wirft Fragen zur Sicherheit im Wahlkampf auf.

Die Attacke geschah kurz vor Mitternacht, als die beiden Freiwilligen – 21 und 54 Jahre alt – Plakate ihrer Partei anbrachten. Eine Gruppe von acht unbekannten Personen in dunkler Kleidung und mit roten Schlauchschals belästigte sie zunächst, bevor sie Reizgas versprühten. Beide Opfer wurden vor Ort ambulant behandelt.

Die Kriminalpolizei hat inzwischen Ermittlungen wegen des Angriffs eingeleitet. Bei der letzten Bundestagswahl 2021 hatte die AfD 23 Sitze errungen und 9,7 Prozent der Stimmen erhalten.

Die anstehende Wahl am 8. März wird über die Zusammensetzung des nächsten Bundestages entscheiden. Nach dem Vorfall steht der Wahlkampf nun unter verschärfter Beobachtung.

Die Behörden prüfen den Angriff vor dem Hintergrund der angespannten Stimmung vor der Abstimmung. Die verletzten Helfer wurden medizinisch versorgt, doch der Vorfall hat Forderungen nach mehr Sicherheit bei politischen Aktivitäten laut werden lassen. Die Polizei fahndet weiterhin nach den noch unbekannten Tätern.