AfD setzt auf Rekord: Chrupalla fordert über 20 Prozent in Baden-Württemberg
Paula GumprichAfD beendet Wahlkampf in Rottweil - AfD setzt auf Rekord: Chrupalla fordert über 20 Prozent in Baden-Württemberg
Die Alternative für Deutschland (AfD), geführt von Tino Chrupalla und Alice Weidel, hat ihren Wahlkampf für die Landtagswahl in Baden-Württemberg abgeschlossen. Beim letzten Großauftritt rief Co-Parteivorsitzender Tino Chrupalla die Anhänger auf, mehr als 20 Prozent der Stimmen zu erzielen – doppelt so viel wie bei der letzten Wahl. Chrupalla stand im Mittelpunkt der Veranstaltung und kritisierte scharf die regierenden Parteien des Landes. Er warf ihnen vor, durch ihre Politik die öffentlichen Haushalte ausgezehrt und falsche Entscheidungen getroffen zu haben. Seine Rede betonte zwar die Notwendigkeit eines Wandels, konkrete Vorschläge der AfD für die Region blieben jedoch aus. Auch Alice Weidel, die andere Parteivorsitzende, sprach vor den Unterstützern. Markus Frohnmaier, Landesvorsitzender der AfD und Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten, fehlte hingegen bei der Abschlussveranstaltung. Er befand sich während der heißen Phase des Wahlkampfs auf Reise in den USA. Das Ziel der Partei ist klar: Ein Ergebnis von über 20 Prozent würde einen deutlichen Zuwachs im Vergleich zur letzten Wahl bedeuten. Die Anhänger wurden aufgefordert, in großer Zahl zu wählen, um dieses Ziel zu erreichen. Mit dem Appell an eine stärkere Mobilisierung der Wähler endete der AfD-Wahlkampf in Baden-Württemberg. Chrupallas Kritik an der aktuellen Landesregierung und der Aufruf zu einem besseren Wahlergebnis prägten die letzte Phase. Die Abwesenheit Frohnmaiers hinterließ jedoch eine spürbare Lücke bei der Abschlusskundgebung.






