9.500 undeklarierte Zigaretten: Reisende zahlt am Stuttgarter Flughafen 2.500 Euro Strafe
H.-Dieter Reuter9.500 undeklarierte Zigaretten: Reisende zahlt am Stuttgarter Flughafen 2.500 Euro Strafe
Fluggast am Stuttgarter Flughafen muss hohe Strafe zahlen – Zoll findet Tausende undeklarierte Zigaretten
Eine Reisende am Flughafen Stuttgart wurde mit einer empfindlichen Geldstrafe belegt, nachdem Zollbeamte in ihrem Gepäck Tausende nicht deklarierte Zigaretten entdeckt hatten. Die Frau hatte versucht, den grünen Ausgang zu passieren, in der Annahme, sie dürfe unbegrenzt tabaksteuerfreie Ware einführen.
Der Vorfall ereignete sich, als die Reisende nach der Gepäckausgabe von Zollbeamten angehalten wurde. In ihrem Koffer befanden sich 48 Packungen – insgesamt über 9.500 Zigaretten. Die Beamten gestatteten ihr jedoch nur 200 Zigaretten als persönlichen Freimengenbedarf, sodass mehr als 9.300 Stück verzollt werden mussten.
Später gab die Frau zu, sich auf falsche Online-Informationen verlassen zu haben. Sie war davon ausgegangen, dass für Tabakimporte in die EU keine Beschränkungen gelten. Daraufhin musste sie für die überschüssigen Zigaretten 1.713,80 Euro an Einfuhrabgaben zahlen. Zudem wurde eine Sicherheitsleistung von 800 Euro einbehalten, um die zu erwartende Strafe abzudecken.
Wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung wurde ein Verfahren gegen sie eingeleitet. Thomas Seemann, Sprecher des Hauptzollamts Stuttgart, rief Reisende dazu auf, vor dem Flug die offiziellen Zollvorschriften auf zoll.de zu prüfen. Er verwies darauf, dass ähnliche Fälle – wie drei Schmuggelversuche am Flughafen Dortmund im März 2026 – ebenfalls zu strafrechtlichen Ermittlungen geführt hätten.
Die falsche Einschätzung der Zollbestimmungen durch die Frau führte zu erheblichen finanziellen Konsequenzen. Die Behörden betonen weiterhin, wie wichtig es ist, vor Reisen die Einfuhrgrenzen zu überprüfen. Offizielle Richtlinien bleiben die einzige verlässliche Quelle, um solche Vorfälle zu vermeiden.






