50 Schafe verwandeln bayerischen Supermarkt in eine spontane Weide
H.-Dieter Reuter50 Schafe verwandeln bayerischen Supermarkt in eine spontane Weide
Ungewöhnlicher Besuch in bayerischem Supermarkt: 50 Schafe sorgen für Chaos
In dieser Woche erhielt ein Supermarkt in Bayern unerwarteten Besuch, als fünfzig lebende Schafe in die Verkaufsräume spazierten. Die Tiere sorgten für eine kurze, aber unvergessliche Störung, bevor sie sicher wieder nach draußen gebracht wurden.
Der Vorfall ereignete sich in einem Penny-Markt in Burgsinn, Unterfranken. Die Herde, die normalerweise auf einem nahegelegenen Bauernhof lebt, war ausgebüxt und hatte sich bis in den Laden vorgearbeitet. Mitarbeiter und Kunden beobachteten verblüfft, wie die Schafe etwa 20 Minuten lang durch die Gänge trotteten.
Bei dem kuriosen Zwischenfall kam niemand zu Schaden, und auch die Tiere blieben unverletzt. Nach dem Einfangen der Schafe kündigte der regionale Filialleiter eine humorvolle Geste an: Die Supermarktkette werde die Herde für ein Jahr unterstützen. Der Schäfer, dem die Tiere gehören, musste die Kosten für die Aufräumarbeiten nicht übernehmen.
Mittlerweile sind die Schafe wieder auf ihrem Bauernhof, und der Supermarkt hat den normalen Betrieb aufgenommen. Dank der Spendenzusage wird die Herde in den nächsten zwölf Monaten finanziell gefördert. Für die Anwohner bleibt der Tag, an dem ihr Einkaufsladen zur vorübergehenden Weide wurde, wohl noch lange in Erinnerung.