26 Männer kämpfen um den Titel – so startet die neue Germany's Next Topmodel-Staffel
Paula GumprichHeidi hält bei der ersten Laufsteg-Show nichts zurück - 26 Männer kämpfen um den Titel – so startet die neue Germany's Next Topmodel-Staffel
Die neueste Staffel von Germany's Next Topmodel ist gestartet – 26 männliche Finalisten sind in ein modernes Berliner Loft eingezogen. Die Gruppe vereint unterschiedliche Charaktere: vom fürsorglichen 57-Jährigen bis zu selbstbewussten jungen Stylisten mit markanten Schnurrbärten. Die Jury um Heidi Klum und Sean O'Pry hat nach einer nervenaufreibenden Modeschau bereits die ersten Kandidaten aussortiert.
Die Teilnehmer bezogen ein schickes Model-Loft mit einer stylischen Bar und einem eigenen Fitnessbereich. Doch der Schlafbereich ist eng: Die Stockbetten stehen dicht an dicht. Besonders Gerhard, mit 57 Jahren der Älteste, gewann schnell die Sympathien der Gruppe – sein warmer, väterlicher Umgangsstil brachte ihm den Spitznamen "Hausvater" ein.
Unterdessen fielen Alexavius (22) und Lukas (21) sofort durch ihr exzentrisches Aussehen und selbstbewusstes Auftreten auf. Beide tragen auffällige Schnurrbärte und sehen sich als starke Konkurrenten. Godfrey (34) hingegen hielt sich zurück und gab offen zu, dass er lieber für sich bleibt – die Gruppendynamik könnte für ihn zur Herausforderung werden.
Toni (31), der gehörlos ist, sprach offen über seine Behinderung und erntete dafür sowohl von den Mitbewerbern als auch von Heidi Klum Anerkennung. Beim ersten Laufsteg-Auftritt zeigten Klum und O'Pry keine Zurückhaltung: Lob und harte Kritik wechselten sich ab.
Nach der Show erhielten 22 Kandidaten Model-Portfolios und sicherten sich damit den Einzug in die nächste Runde. Vier Bewerber schieden aus, darunter Kevin, dessen Überheblichkeit und schwache Leistung bei beiden Juroren auf Ablehnung stieß. Die verbleibenden 25 hatte Klum gemeinsam mit Jean-Paul Gaultier zuvor aufgrund ihrer einzigartigen Stile – von kraftvollen Locken bis zu Elvis-inspirierten Overall-Kombis – und ihrer starken Präsenz auf dem Catwalk ausgewählt.
Nun geht es mit 25 Teilnehmern weiter, jeder mit einem eigenen Look und einer individuellen Persönlichkeit. Die Jury machte klar: Arroganz wird nicht geduldet, gefragt sind vielmehr Eigenständigkeit und Professionalität. In den kommenden Runden wird es darauf ankommen, unter Druck flexibel zu bleiben.






