19.000 Feyenoord-Fans in Stuttgart: Wie die Polizei das Europa-League-Spiel sicherte
Enrico Herrmann19.000 Feyenoord-Fans in Stuttgart: Wie die Polizei das Europa-League-Spiel sicherte
Mehr als 19.000 Fans von Feyenoord Rotterdam reisten am 6. November 2025 für das UEFA-Europa-League-Spiel gegen den VFB Stuttgart nach Stuttgart an. Polizeidirektor Matthias Kroll leitete eine groß angelegte Sicherheitsoperation, um während des hochkarätigen Spiels für Sicherheit zu sorgen.
Anhänger beider Vereine nutzten in großem Umfang die Bahn, insbesondere an den Haltestellen Untertürkheim, Bad Cannstatt und Neckarpark. Um Auseinandersetzungen zu vermeiden, beschränkten die Behörden den Zugang zum Stuttgarter Hauptbahnhof und mehreren weiteren Bahn-Stationen vorübergehend. Diese Maßnahme trug dazu bei, die rivalisierenden Fangruppen voneinander zu trennen.
Das Bundespolizeiinspektion Stuttgart erhielt Verstärkung durch Bereitschaftseinheiten der Bundespolizei. Beamte führten Kontrollen durch und beschlagnahmten bei einigen Gästefans pyrotechnische Gegenstände sowie Materialien zur Gesichtsverhüllung. Trotz der großen Menschenmengen kam es im Laufe des Abends zu keinen körperlichen Auseinandersetzungen. Nach dem Spiel nutzten die Fans erneut den öffentlichen Nahverkehr für ihre Abreise. Die von Polizeidirektor Kroll koordinierte Operation wurde später von der Bundespolizei als Erfolg gewertet.
Die Sicherheitsvorkehrungen sorgten für einen reibungslosen Ablauf ohne größere Störungen. Über 19.000 Auswärtsfans nahmen ohne schwerwiegende Zwischenfälle teil. Die Behörden bestätigten, dass die Ziele der Operation – Sicherheit und Menschenmengenkontrolle – erreicht wurden.